Unser weg richtung Nachhaltigkeit

Unser weg richtung Nachhaltigkeit

Pressekonferenz:

Freitag, 31.7.2020,
Hauptteil: 10-11:30 Uhr

Freiwilliges Rahmenprogramm:

Donnerstag 30.7.2020

  • Spaziergang in die Moorlandschaft zu den Glunerseen, anschliessend Apéro
  • Übernachtung im Berghaus Arflina

Freitag, 31.7.2020:

  • 08:30 Solarfrühstück mit Solarbrot und Solargipfeli
  • 10:00 Pressekonferenz
  • 11:30 Mittagspause
  • 13:30 Testsaunieren

Anmeldung per Tel oder E-Mail:
info@heuberge.ch

 

+41 81 300 30 70
Mehr Infos:
https://bit.ly/2X1Khop

Höchst international – Nachhaltigkeitspioniere im Wellnessbereich

Finnischer Nationalstolz in den Schweizer Bergen

Wer träumt nicht ab und zu von etwas Erholung und Entspannung mitten in der Natur? Vielen fällt dabei sicher ein finnischer Sommer mit Sauna am See ein. Doch was haben die Heuberge und Finnland überhaupt miteinander zu tun? Eine ganze Menge! In Finnland dreht sich alles um die Sauna und die Sauna ist das wichtigste Element in der finnischen Kultur. Seit diesem Sommer steht die weltweit erste Solarsauna ausgerechnet in den Heubergen. Das hat natürlich in Finnland für grosses Aufsehen gesorgt und über die Solarsauna wurde bereits in der auflagestärksten und einflussreichsten Tageszeitung Finnlands, dem Helsingin Sanomat sowie in internationalen Blogs (TarjasBlog, saunamaailmalla.com) berichtet.

Kleines Forum im kalten Winter, heisse Ideen für einen nachhaltigen Tourismus

Entstanden ist die Idee für eine Solarsauna am ersten HEF (Heuberge Ecologic Forum) in den Heubergen im Winter 2020. Beim HEF standen innovative, und nachhaltige Lösungen im Vordergrund. Denn in den Heubergen soll ein Zukunftsmodell für einen klimafreundlichen Tourismus entstehen, bei dessen Angeboten die Nachhaltigkeit und der Respekt vor der Natur im Vordergrund stehen, damit auch zukünftigen Generationen ihre Abenteuer inmitten der geschützten Hochmoorebene der Heuberge erleben können. Am HEF sind sofort kantons- und länderübergreifende Sympathien entstanden. Beim gemütlichen Zusammensein zwischen dem Management der Heuberge AG, bestehend aus dem Halbfinnen Henrik Vetsch und seiner Partnerin und Initiantin des HEF’s Sara Wiesendanger sowie dem Management der finnischen social und impact Company Lytefire, vertreten durch den Solothurner Urs Riggenbach und den Finnland-Kanadier Eerik Wissenz, sind dann gleich die Ideenfunken übergesprungen. Die Idee der Solarsauna und damit gleich ein neues Unternehmen (Lytefire Sauna), war im Rahmen des HEF’s geboren.

Vom Stall im abgelegenen Prättigau in die grösste finnische Zeitung

Die Idee für die Solarsauna wurde dann in kürzester Zeit in die Tat umgesetzt. Dabei konnte gezeigt werden, dass während dem HEF keine heisse Luft entstanden ist, sondern dass diese erst im Innern einer konkreten Projektumsetzung der Solarsauna und dann erst noch mit nachhaltiger Wirkung entstehen soll. Für den ersten Prototypen wurde ein altes Saunafass sowie viel altes Holz aus einem alten Stall in den Heubergen recycelt und in einen kleinen Solarsaunaprototypen umgebaut. Mit Sonnenlicht, welches mit Spiegeln eingefangen und konzentriert wird, wurden die ersten Saunasteine erhitzt, die zuvor bedarfsmässig mittels Hühnerzaun und Drahtgeflecht befestigt wurden. Auf diese Weise haben Urs und Eerik im Februar den ersten Dampf in der Sauna erzeugt. Damit konnte das Innovationsteam zeigen, dass die Sauna, mit den Spiegeln der von Urs und Eerik entwickelten Lytefiretechnologie, betrieben werden kann. Die Technologie, die ursprünglich als Alternative zu Brennholzöfen für Entwicklungsländer entwickelt wurde, um den Holzbedarf aus den immer knapper werdenden Wäldern zu reduzieren, wurde nun erstmals im Wellnessbereich eingesetzt. Bei der Sauna mit improvisierten Zaungeflecht sollte es natürlich nicht bleiben, sogleich musste ein Upgrade her. In Zusammenarbeit mit den lokalen Holz- und Stahlbauunternehmern Georg Auer aus Fideris und Markus Patt von TERNO in Küblis, wurde daraufhin an der nächsten Version der Solarsauna getüftelt. Diese wurde während der Lockdownphase in der unberührten Schneelandschaft der Fideriser Heuberge getestet. Die Bilder der ersten dampfenden Solarsauna auf 2000 Metern über Meer, einsam inmitten der Schweizer Alpen, haben daraufhin nicht nur die Aufmerksamkeit des internationalen Saunaverbandes, sondern auch der finnischen Presse vom Helsingin Sanomat geweckt.

Finnisches Sommerflair in den Heubergen auf 2000 Metern über Meer

Um auch im Sommer die idealen Saunabedingungen bieten zu können, musste natürlich auch ein geeigneter Standort gefunden werden. Sara hat gleich einen idealen Sommerstandort für die Sauna gefunden. Beim Saunieren mit Blick auf die Prättigauer Berge und beim Baden im kühlen Nass des kleinen Heubergsees, lässt es sich einfach entspannen. Dies haben Henrik, Urs und Sara dann auch gleich selbst getestet. Seit der Sommersaison ist die Sauna aber natürlich bereits für Solarpioniere buchbar und Inputs sind beim weltoffenen Solarsaunateam von Lytefire Sauna willkommen. Ein Saunaticket haben sich auch gleich die beiden Bloggerrinnen Kati Niemi und Tarja prüss gesichert und dass auch mit Solarbetrieb gleich finnische Sommerstimmung aufkommt, konnten die beiden direkt bezeugen.

Das Finnisch-Schweizerische Rennen um nachhaltige Erholung geht weiter

Das Solarabenteuer der Finnisch-Schweizerischen Kooperation geht weiter. Mitte Juli sind Henrik und Sara wegen eines familiären Anlasses nach Finnland geflogen. Diese Gelegenheit wurde natürlich gleich genutzt, um Eerik, welcher nach seinem verlängerten HEF-Aufenthalt in der Schweiz wieder ins finnische Tampere zurückgekehrt ist sowie seine Frau und Geschäftspartnerin Eva, zu treffen. Dabei erfuhren sie, dass mit der Schweiz als erstem Solarsaunastandort bereits etwas am finnischen Nationalstolz gekratzt wurde und nun, nur fünf Monate nach dem HEF, bereits über erste Standorte für grössere Solarsaunen in Finnland verhandelt wird. Noch ist offen, ob die Finnische oder die Schweizer Fraktion des Unternehmens Lytefire Sauna, dieses Rennen um nachhaltige Erholung gewinnen wird.

Heuberge

Der optimale Ort für eine Nachhaltige Zukunft